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Presse
Modern Jazz,
Ethno Funk, Chamber Jazz, Tibetan Dixie, Freedom Jazz, Hip Hop Bebop...
who cares! As long as the soul is sitting in the right pocket.
Adrian Mears ist ein gediegener stilistischer Multi-Genius, der mit
eleganter Grandezza zwischen melancholischen Blues-Elementen,
aufmüpfigem Funk, vorwärts drivendem Bop und samtener Lyrik wandelt und
die eigene natürliche und allgegenwärtige Gabe zum Swingen mit
derjenigen seines Instruments homogen verbunden einsetzt.
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Adrian Mears; ENJA recording Artist. "Bester Australischer Jazz
Komponist" 1988 & 1991. "Bester Australischer Posaunist " 1991.
"Mears handhabt seine Posaune und Didgeridoo, als spreche er mit ihr:
kein Ansatz unmöglich, keine Kombination zu schwierig. Bei solcher
Technik ist der Kreativität keine Grenze gesetzt, kontrolliert liefen
seine Improvisation ab." Münchener Merkur
"..die größtenteils neuen Kompositionen des wirklich phänomenalen
Posaunisten Adrian Mears hingeblättert. Essenz kommt bei Mears eine
faszinierende Fähigkeit, die Tontiefen seines Instrumentes auszuloten.
Mit rasant zuckendem Posaunenzug tastet er sich vor in dumpfe, fast
schon pränatale Sounds". Süddeutsche Zeitung
Musketiere des Jazz - Handelsblatt.
Der Australier Adrian Mears, Jahrgang 1969, hat Referenzen vorzuweisen,
wie sie für einen so jungen Jazzer nicht die Regel sind. Er spielte in
McCoy Tyners Big Band, mit Klaus Doldinger, Paquito D`Rivera, Barbara
Dennerlein und Johannes Enders, wurde als bester Posaunist Australiens
ausgezeichnet und lehrte in Mannheim und Köln. Mears hat sich quasi zum
30. Geburtstag eine Solo-CD geschenkt, in der er die beachtliche
Bandbreite seiner kompositorischen Möglichkeiten auslotet. Ob im Quartet
oder in einer zehnköpfigen Besetzung, er wandert souverän zwischen den
Stilen, bringt den Blues zum Swingen, setzt im Funk boppige Akzente und
erbringt so ganz nebenbei den Beweis, das das Didgeridoo, ein Instrument
der australischen Ureinwohner, ein erstaunliches Potenzial an
Klangfarben aufweist und sich bestens zur Ergänzung der Rhythmus-Gruppe
eignet. Das zweiteilige Titelstück "All For One" eröffnet mit einem
"Prelude", in dem das Didgeridoo und die Bläser des von Mears
gegründeten "Australian Composers Ensemble" einen spannungsreichen
Dialog über Melodie und Rhythmus führen. Der Aufbau der meisten Stücke
ist klar. Komplexität entsteht in den Binnenstrukturen, in den
Klangkontrasten, rhythmischen Verschiebungen und improvisatorischen
Böben. Ulrich Selich
Scala Magazine schreibt über Adrian Mears´s
neue CD "All For One" (ENJA)
Er gehört zu den Besten - und trotzdem kennen nur Insider den
australischen Posaunisten Adrian Mears. Präzis und wohlgerundert stößt
er die Töne aus seinem Instrument: ein Meister der Technik mit Gefühl
fur Melodien. Voll Humour greift er im Blues "Cookin With Marvin" auf
klassische Growl-Sounds und dezent eingesetzte mehrstimmige Effecte
zurück. In "All for One" setzt er zunächst das röhrende Didgeridoo einem
filigranen Bläsereinsatz gegenüber, bevor er mit der Posaune ein
Quintett anführt. Mit der zehnköpfigen Besetzung baut er stimmungsvolle
Ensenblepassagen auf, wobei unauffällig vollzogene Tempowechsel die
Eigenkompositionen würzen. Die vordergründig unspektakuläre Platte
offenbart bei jedem Hören weitere Facetten ihrer Rafinesse. Werner
Stiefele
Musik: sehr gut Klang: gut-sehr gut
Der Posaunist Adrian Mears ist ein supertechniker: schneller Läufe,
hohes Register, alles intonationsicher. Neben bei ist er noch ein
Vollblutmusiker, da sich einordnet. (Saale Zeitung 9.12.03)
"Herzhaft kräftig" (kronenzeitung(A) 11.12.03)
"Flächenbrand"
Matthias Rüegg glänzt mit dem VAO mit
einem nicht nostalgischen Blick zurück.
Strahlendste Gipfel in
diesem vielzackigen Hochgebirge sind für mich zwei Soli des
australischen Posaunisten Adrian Mears, eins im sehnsuchtstrunkenen
Hornklang über eine Ballade und ein brachialeres Stück über härterem
Beat. Welt Woche (Nr. 48.04) von Peter Rüedi (CH)
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